Theatergruppe Hetzerath 

Mitglied im Landesverband Amateurtheater Rheinland Pfalz e.V. und im Bund Deutscher Amateurtheater e.V.

Herzlich Willkommen

auf der Homepage der Theatergruppe Hetzerath e.V.


Hier erfahren sie näheres zu unserer Gruppe, zu unseren  Inszenierungen und Projekten.

Schauen Sie sich um. 

Wir würden uns sehr über konstruktive Kritik und Lob sowohl zur Homepage, als auch zu den Aufführungen freuen.

Viel Freude - im Namen der Theatergruppe Hetzerath - wünscht:  


Ottmar Hauprich


 

 


 Hetzerath, 20.09.2020   


theatergruppe - keine aufführungen - kein publikum - kein vorhang auf - kein vorhang zu - kein beifall - keine komödie - keine tragödie - keine spannung - kein lachen und kein weinen - kein bühnenbau - keine proben - kein lampenfieber - kein programmheft gestalten - keine fototermine - kein auf die schulter klopfen - kein alles gegeben haben - kein sekt im backstagebereich - keine begegnungen mit euch im foyer - kein stoz sein - kein geschminkt werden - kein ich kann heute nicht in die probe kommen - kein der text sitzt immer noch nicht - kein halle und klos putzen - kein stühle richten - kein alles was unsere theaterleidenschaft ausmacht

Wir wünschen uns so sehr, dass es so nicht weitergeht!

auch wenn wir aufpassen müssen - auch wenn alles anders ist - auch wenn wir nicht sagen können, ob wir unseren orientexpress im november 2021 auf die reise schicken können - auch wenn es länger dauert - auch wenn es umständlicher ist - auch wenn wir momentan noch alles klein schreiben müssen

Wir werden es wieder angehen und ganz behutsam auf unsere Probebühne zurückkehren. Damit wir uns wiedersehen können, im kommenden Jahr. Vielleicht nicht alle auf einmal und mit Abstand, aber mit der gleichen Freude und Leidenschaft.

Wir tun was wir können - bleibt gesund - wir sehen uns!

 

Hetzerath, 05. Juni 2020


"Wenn Sie Ihre Masken  abnehmen, setzen wir unsere wieder auf"

(Theater in der Josefstadt)


Liebe Theaterfreunde,

mit diesem Wortspiel möchte ich ein Update zu unserer Gruppe bzw. den Vorbereitungen zu "Mord im Orientexpress" geben, obwohl es da noch nicht so sehr viel zu berichten gibt, seit wir den Probebetrieb vor drei Monaten einstellen und die Aufführungen verschieben mussten.  

Von vielen aus dem Ensemble bekomme ich die Rückmeldung, wie sehr sowohl die Theaterarbeit, als auch die Gruppenmitglieder bzw. Freunde mittlerweile vermisst werden. So geht es auch dem Regisseur.

Derzeit halten wir uns selbstverständlich an die Vorgaben in Rheinland-Pfalz.

Nach der aktuellen Version der Coronabekämpfungsverordnung ist der Probebetrieb für Breiten- und Laienkultur zwar wieder möglich, dieser kann aber nur im Freien unter Einhaltung der sonstigen Vorgaben und insbesondere unter Einhaltung der Abstandsregeln erfolgen. Der Einsatz eines Chores oder anderer Tätigkeiten, die wegen besonderer körperlicher Anstrengung zu verstärktem Aerosolaustoß führen, sind weiterhin nicht zugelassen. 

Von daher können wir noch nicht auf die Probebühne zurückkehren und hoffen, dass der positive Trend der vergangenen Wochen anhält und weitere Lockerungen Proben wieder möglich machen.

Eines ist aber sicher, wenn Sie Ihre Masken abnehmen, setzen wir unsere Theatermasken wieder auf, schlüpfen in unsere Rollen und lassen den Orientexpress wieder Fahrt aufnehmen.     

Liebe Grüße, bleiben Sie gesund und uns weiterhin treu.


Ottmar Hauprich

                                                                                              

Hetzerath, 19. April 2020


"Je planmäßiger der Mensch

vorgeht, um so wirkungsvoller trifft

ihn der Zufall"

Friedrich Dürrenmatt


Liebe Theaterfreunde,

in den letzten Wochen hat sich ja schon abgezeichnet, dass es für "unseren" Orientexpress wohl eine Fahrplanänderung geben wird. Die Corona-Schutzmaßnahmen lassen es leider nicht mehr zu, an unseren Aufführungsterminen festzuhalten.

Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es unrealistisch zu erwarten, dass uns bis November noch ausreichend Probenzeiten zur Verfügung stehen. Zudem kann derzeit niemand abschätzen, ob derartige Veranstaltung zum geplanten Termin wieder möglich sind.

Nachdem wir schon sehr viel Herzblut, Engagement und Ressourcen in das neue Theaterprojekt investiert haben, trifft uns diese Entscheidung natürlich hart. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es dazu aber leider keine Alternative.

Wir planen nun, die Inszenierung im November 2021 zu realisieren und hoffen, dass wir uns dann alle gesund in einer unserer Vorstellungen wieder begegnen.

 

Mit herzlichen Grüße und besten Wünschen.

Ottmar Hauprich




Hetzerath, 23. März 2020

Liebe Theaterfreunde,

eigentlich befinden wir uns ja mitten in den Vorbereitungen zu unserem neuen Stück "Mord im Orientexpress" - aber es ist zunächst einmal anders gekommen.  

Proben sind zur Zeit nicht möglich und unser ehrenamtliches Engagement beschränkt sich auf administrative und planerische Dinge.

Wir befinden uns in einer schwierigen Situation, die alle Bereiche unseres Lebens beeinflusst, unsere Inszenierung ist da sicher das kleinste Problem.

Die derzeitige Krise betrifft alle, es gibt keine Fluchtmöglichkeit, für Niemanden.

Ein wenig geht es uns wie den Passagieren in unserem neuen Stück, die in einer Schneewehe feststecken und nicht wissen wann und wie es weiter geht.   

Noch größere Parallelen zu der aktuellen Situation, ergeben sich aus unserer letzten Inszenierung "Das Tagebuch der Anne Frank". 

Anne Frank und die Menschen, die sie in ihrem Tagebuch beschreibt, lebten zwei Jahre versteckt und in ständiger Angst vor Entdeckung und Deportation. Vieles von dem, was wir bei der Vorbereitung des Projektes gespürt und erfahren haben, bekommt aktuell eine Bedeutung, die wir damals nicht erahnen konnten.


 "Und doch, wenn ich zum Himmel schaue, denke ich, dass sich alles wieder zum Guten wenden wird, dass auch diese Härte aufhören wird, dass wieder Ruhe und Frieden in die Weltordnung kommen werden"

(Anne Frank, 15. Juli 1944)



Wir alle können dazu beitragen, diese Krise zu bewältigen, wenn wir uns die Ausdauer, Disziplin und Zuversicht der Hinterhausbewohner zum Vorbild nehmen, wenn wir Helferinnen und Helfer sind, so wie es Miep Gies und die anderen im Tagebuch beschriebenen waren. 

Passt auf euch auf und bleibt gesund.

Ach ja, da ist noch was:

...solltet ihr Tickets für Konzerte, Aufführungen und Veranstaltungen gekauft haben, die jetzt wegen der Corona Krise abgesagt wurden, so wäre es schön, wenn ihr das Geld nicht gleich zurückverlangt. Die meisten Kulturtreibenden werden die Termine nachholen oder bedanken sich für die Unterstützung.     

Wir brauchen die Kultur und die Kultur braucht euch.

Ottmar Hauprich   




 

The impossible could not have happened, therefore the impossible must be possible in spite of appearances.

(Agatha Christie, Murder on the Orient Express)


Wir freuen uns, unser neues Theaterprojekt ankündigen zu können: 

Agatha Christie
MORD IM ORIENTEXPRESS
Für die Bühne bearbeitet von
Ken Ludwig
Deutsch von Michael Raab


"Ich denke, was Agatha Christie eigentlich geschrieben hat, sind Komödien - oder sagen wir: mustergültige Krimis, die bereits durch ihre extravaganten Figuren einen besonderen Hang zur Komödie haben. Die Komik drängt sich bei diesen Figuren ja geradezu auf." (Ken Ludwig)   

Erstmals liegt Agatha Christies berühmter Krimi in einer offiziellen Bühnenfassung vor.

Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein amerikanischer Geschäftsmann einem brutalen wie mysteriösen Mord zum Opfer. Zufällig befindet sich der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot (in der Hetzerather Inszenierung gespielt von Heinz-Peter Eberhard) unter den Fahrgästen. Er vermutet den Täter an Bord des Zuges - und nimmt die Ermittlungen auf.

Dass der amerikanische Dramatiker Ken Ludwig mit der Bühnenfassung beauftragt wurde, erweist sich als Glücksfall: Geschickt verdichtet er die Handlung in Personen  und Dramaturgie und akzentuiert die komischen Pointen der Kriminalgeschichte meisterhaft. 

Nach der sehr erfolgreichen deutschsprachigen Premiere an den Kammerspielen im Theater der Josefstadt in Wien, und angekündigten Inszenierungen in der Komödie am Kurfürstendamm (Schillertheater) in Berlin, sowie am Theater Heidelberg, hat auch die Theatergruppe Hetzerath e.V. die Aufführungsrechte für dieses Werk erhalten und wird das   Stück im November 2020, als eines der ersten deutschsprachigen Amateurtheater, auf die Bühne zu bringen.    


(Vorstellungen siehe TERMINE)
Tickets unter Vorbehalt ab August 2020 über Ticket-Regional

Wir freuen uns wieder über viele Theaterbesucher.

 


Impressionen der Januar Proben zu "Mord im Orientexpress"